Produkte & Leistungen - Blower-Door

Zur Ortung von Leckagen ist die BlowerDoor-Messung ohne aber auch mit der Infrarot-Thermografie gut geeignet.

Mit dem BlowerDoor-Test (Differenzdruck-Messverfahren) wird die Gebäudehülle auf Luftdichtigkeit überprüft. Mit diesem Verfahren werden die Leckagen aufgespürt und die Luftwechselrate bestimmt.

Zur Überprüfung muss die luftdichte Schicht innerhalb der thermischen Gebäudehülle fertig gestellt sein.



Man unterscheidet Überdruck- und Unterdruck-Messung.

Überdruck-Messung: Luft wird in das Gebäude hinein geblasen. Mit Hilfe einer Nebelmaschine werden die Leckagen an der Außenhülle sichtbar.
Nebel tritt durch den Überdruck an undichten Stellen aus.
   
Unterdruck-Messung: Die Luft wir aus dem Gebäude gesaugt – es entsteht ein Unterdruck.
An undichten Stellen strömt Luft in das Gebäude ein -es zieht-.
An diesen Stellen kann bei späterer Nutzung die Wärme entweichen.
Die Gebäudehülle wird nach undichten Stellen abgesucht.
   
Gebäudedichtigkeit: Laut EnEV ist ein 3-facher Luftwechsel /h erlaubt.
Bei Neubauten ist 1-facher Wechsel/h anzustreben.

Eine Verschlechterung der Luftwechselrate um 0,3 hat einen jährlichen Mehrverbrauch von ca. 300 l Öl bzw. Gas zur Folge.

   
Beispiel: Unterstellt sei eine gedämmte Wand mit 14cm Wärmedämmverbundsystem und einem U-Wert 0,30 W/qm K. Diese Wand hat eine Fuge von 1 mm Breite und eine Länge von 1 m.

Resultierend hat die Wand nur noch einen U-Wert von 1,44 W/qm K, dies entspricht einer Dämmwirkung von 3 cm ohne Fuge.