Produkte & Leistungen - Energieausweis

Energieausweis:

Durch den ständig steigenden Ölverbrauch weltweit und der damit verbundenen steigenden CO2-Emission sah sich die Bundesregierung gezwungen, die Regelungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) zu forcieren.

Interne Berechnungen gehen mittlerweile davon aus, dass ab dem Jahr 2012 der Ölbedarf durch die derzeit mögliche Förderung nicht mehr gedeckt werden kann.

Als Folge hiervon wird der Ölpreis weiter steigen. Betrachtet man den Weltmarkt, insbesondere China und Indien, so müssen in China in den nächsten 50 Jahren pro Woche ca. 4 Kraftwerke gebaut werden um den Energiehunger zu stillen. Ab dem Jahr 2030 wird China selbst in dieser Hinsicht von Indien überholt worden sein.

Präsentation EnergieausweisUm den Energiebedarf zu senken ist nunmehr der Energieausweis ein kleines Rädchen um sich Klarheit über Verbräuche und Spareffekte zu verschaffen.

Sehen Sie in unserer Präsentation wie der Energieausweis
aufgebaut ist.
(bitte auf die rechte Grafik klicken)  


Zielsetzung des Energieausweises:

 

  • Kostenersparnis bei Heizkosten mit der Folge von sinkenden Nebenkosten für Mieter
  • Sanierungsmöglichkeiten sollen aufgezeigt werden
  • Sensibilisierung in Bezug auf Energieverbrauch und Umweltschadstoffe
  • Reduktion des CO2 Ausstoßes
  • Schonung der Ressourcen und Schutz der Umwelt
  • Gesundes Wohnen (Schimmel, Luftdichtigkeit)
  • Werthaltigkeit und Nachhaltigkeit von Immobilien rückt in den Vordergrund
  • Der Zustand von Gebäuden untereinander wird bewertbar
  • Bewertung im Energieausweis fließt unmittelbar in Immobilienpreise ein
  • Markttransparenz auf dem Immobilienmarkt

Nachrüstverpflichtung:

  1. Alle Heizkessel, die vor Oktober 1978 eingebaut wurden, sind zum 31.12.2006 außer Betrieb zu setzen.
  2. Ausnahme, wenn ein Brennertausch 1996 durchgeführt wurde, dann ist die Anlage zum 31.12.2008 zu erneuern.
  3. Nicht begehbare, zugängliche obere Geschossdecken sind so zu dämmen, dass ein U-Wert von 0,30 (W/qm K) erreicht wird.
  4. Ausnahmeregelung für Selbstnutzer in Ein- und Zweifamilienhäusern.
  5. Heizungsregelungen sind ab sofort Pflicht.
  6. Heizungsleitungen, die zugänglich sind, müssen im unbeheizten Bereich gedämmt werden.

Energieverluste

  • 4 % Kellerdecke
  • 6 % obere Geschossdecke
  • 11 % Dachdämmung
  • 17 % Heizung
  • 18 % Fenster
  • 32 % Außenwand
  • 12 % Fensterlüftung

Was dämmt wie?

Die gleiche Dämmwirkung haben:

  • Betonwand 105 cm dick
  • Klinkerwand 40,5 cm
  • Strohwand mit Lehm 23,5 cm
  • Nadelholz 6,5 cm
  • Porenbeton 6 cm
  • Dämmstoff 2 cm

Ausblick:

  1. Mit Einführung der EnEV 2009 ist eine Verschärfung der Anforderungen um bis zu 30 % zu erwarten.
  2. Weiter Verschärfung für 2012 geplant.
  3. Sommerlicher Wärmeschutz gerät zunehmend in den Fokus – begrenzt werden sollen die Sonneneintragswerte (Beschattung).
  4. Elektroheizungen sollen nicht mehr zulässig sein.
  5. Überschreiten Bauteilveränderungen an einer Seite 10 % der Bauteilfläche, so ist das gesamte Bauteil gemäß EneV zu sanieren!
  6. Vorgesehen sind Mindeststandards für Bestandsimmobilien mit der Möglichkeit, die Heizkosten zu kürzen, wenn vom Vermieter nicht saniert wird.